Überbringer schlechter Nachrichten

Was passiert mit den Überbringern schlechter Nachrichten?

In der Bibel, im zweiten Buch Samuel, können Sie lesen, wie der spätere König David reagierte, als er vom Tod König Sauls in der Schlacht am Berg Gilboa erfuhr: Er ließ den Berichtenden kurzerhand von einem seiner Männer erschlagen.

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Die Überbringer schlechter Nachrichten zu töten war generell eine Zeit lang recht beliebt. Entsprechende Berichte finden sich in der griechischen Antike und auch der Aztekenherrscher Montezuma soll, als ihm das Nahen des Spaniers Cortez gemeldet wurde, die Hinrichtung der Boten angeordnet haben.

Die Spanier sind nach dem gestrigen Ausscheiden für Deutschland (aus Sicht der Fussballbegeisterten) nicht mehr das große Problem, allerdings ist unserem Berufsstand die leidige Aufgabe auferlegt, stets und immer wieder Bürokratie nicht nur zu erleiden, sondern dafür zu sorgen, dass diese Bürokratie vom Gesetzgeber an die Steuerpflichtigen transportiert wird. Sie, liebe Mandanten, können versichert sein, dass wir diese Aufgaben insofern sehr ernst nehmen, dass unser Team stets bemüht ist, Sie von bürokratischen Prozessen zu entlasten und ihnen die "kürzesten und effizientesten" Wege, die möglich sind, aufzuzeigen oder als Diensleister abzunehmen. 

Dafür ist es notwendig, dass wir Gesetzesänderungen und damit verbundene Prozesse stets im Vorhinein betrachten und rechtzeitig an Sie weiterleiten. Wir versuchen stets zu filtern, welche Anpassungen tatsächlich notwendig werden, und von welchen man ausgehen muss, dass sie wieder einmal durch ein Zurückrudern der Politik, Gesetzgebung und Verwaltung nur einen bundesweit sehr teuren Fehlalarm bedeuten. (Wir möchten beispielhaft an das Thema ELENA im Lohnbereich erinnern, für das unsere Kanzlei mehrere zehntausend Euro an Fortbildungsmaßnahmen und Umsetzungsaufwand gesteckt hat, und das dann nach kurzer Zeit wieder eingestellt wurde). Dafür, dass wir den "Fehlalarm" an unsere Mandanten weitergeleitet haben, wurden wir manchmal auch beschimpft und einige Mandanten sind auch versucht, unsere Informationsschreiben noch ein zweites Mal zu filtern und ggf. auch gar nicht mehr zu lesen. Das kann auch eine Strategie sein, die u.E. eher nicht wirklich zielführend sein kann.

Mit unseren Bemühungen, Sie zu entlasten, stoßen wir an manchen Stellen an unsere Grenzen, die uns der Gesetzgeber - warum auch immer- setzt. Gerne hätten wir die Kistam-Abfragen für unsere Mandanten übernommen, dürfen das allerdings nicht, weil dies eine "höchstpersönliche" Aufgabe der GmbH´s bleiben soll - so zumindest der derzeitige Rechtsstand. Uns obliegt es - zumindest sehen wir das als Dienstleister so - Sie auf die geltenden Verfahren hinzuweisen und ggf. die Themen zu erläutern.

Deshalb müssen Sie jetzt relativ kurzfristig selbst aktiv werden. Der Bürokratieaufwand in Ihrem Hause für Gewinnausschüttungen (auch wenn diese heute noch gar nicht geplant sind) erhöht sich!

Bitte sehen Sie unserem Team nach, dass wir wieder einmal der Bote einer "schlechten" Nachricht sind. So viele Köpfe, wie wir allein in den letzten Jahren verloren hätten, wenn Sie kein Verständnis für unsere Position hätten, hat auch unser Team nicht.

Bleiben Sie uns deshalb bitte wohlgesonnen.
Ihr Team von Helmig + Weber in Hanau



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